Evaluation

Das Wissen um die individuelle Ausgangssituation ist entscheidend
für die Entwicklung
geeigneter Maßnahmen

Warum?

Will man ein Ziel erreichen, erscheint es hilfreich, seine aktuelle Situation zu kennen – erst
wenn ich weiß, wo ich stehe (und wo ich hin möchte), können sinnvolle Maßnahmen für Veränderungen geplant und umgesetzt werden.

Bei dieser Analyse helfen Evaluationen – durch wissenschaftlich-methodische Untersuchungsansätze erfolgt eine neutrale Erfassung der jeweiligen persönlichen, Team und/ oder organisationalen Ist-Situation. Ohne diesen neutralen Ansatz besteht die erhebliche Gefahr, dass individuelle Perspektiven und Meinungen Einzelner ein verzerrtes und wenig repräsentatives Bild der Ausgangssituation zeichnen und so eine Fehlallokation von Maßnahmen und Ressourcen erfolgt.

Neben der Erfassung von Kompetenzen können durch Evaluationen auch schwer greifbare Konstrukte wie Unternehmenskulturen, Führungsstile oder die Haltung Einzelner analysiert und verstanden werden.

Das ist entscheidend, weil diese weichen Faktoren maßgeblich den Erfolg und Misserfolg von Teams, Projekten und ganzen Unternehmen beeinflussen. Mehr über die Bedeutung und die Auswirkungen von Werten und Kultur erfahren Sie hier.

Dabei gewährleistet nur eine methodisch fundierte Analyse eine korrekte Erfassung individueller oder kultureller „settings“. Die Evaluationsergebnisse können dann vor der Frage der zukünftig als wichtig erachteten Werte- und Kompetenzanforderungen reflektiert werden. Im Ergebnis werden sich bestimmte „fit“ bzw. „misfit“ Relationen zwischen den evaluierten Ergebnissen und den Anforderungen zeigen. Diese „misfits“ können priorisiert und so gezielte Veränderungs- und Kompetenzentwicklungsmaßnahmen für die Mitarbeiter initiiert werden. Damit dient diese Cultural- & Competence-Gap-Analyse (CCG-Analyse) als zentraler Ausgangspunkt für eine fundierte, aus evaluierten Bedarfen abgeleitete und damit zielgerichtete Unternehmens- und Mitarbeiterentwicklung.  Erst dieses tiefe Verständnis der tatsächlichen Situation und deren Ursachen ermöglicht es, sinnvolle Maßnahmen für gewünschte Veränderungsprozesse abzuleiten.

Dabei unterstützen wir Unternehmen.

Unser wissenschaftlicher Hintergrund und unsere langjährige Erfahrung in der Evaluationsmethodik ermöglicht Ihnen, sowohl Kompetenzen wie Fach-, Methoden-, Selbst-
und Sozialkompetenzen zu evaluieren wie auch die so wichtigen Konstrukte Unternehmenskultur, Führungsstil und die Haltung Einzelner. Damit schaffen unsere Untersuchungen das entscheidende Wissen, um Veränderungen zielgerichtet initiieren zu können.

 

 

Was?

Unsere Evaluationsmethodik ermöglicht die Erfassung unterschiedlicher Dimensionen auf individueller und organisationaler Ebene.

Auf der individuellen Ebene können Haltungs- und Persönlichkeitsfacetten wie auch Kompetenzausprägungen erfasst werden. Dabei unterscheiden sich die Instrumente bzgl. Aufwand und Erkenntnisumfang z.T. erheblich und können entsprechend der jeweiligen Anforderungen individuell ausgewählt werden. Folgende Befragungsinstrumente stehen zur Verfügung:
 

  • Evaluation berufsbezogener Haltungs- und Persönlichkeitsfacetten
    Das von uns entwickelte Accensa Inventar für berufsbezogene Haltungs- und Persönlichkeitsfacetten (kurz: AI-BHP) untersucht die Persönlichkeitsausprägungen in Bezug auf berufsbezogene Herausforderungen. Will man sich selbst besser einschätzen oder steht als Führungskraft vor der Herausforderung, Mitarbeiter gezielt weiter zu entwickeln oder deren Eignung für bestimmte Herausforderungen einschätzen zu müssen, bietet dieser Test einen geeigneten Einstieg. In kompakter Form gibt das Ergebnis eine verlässliche Einschätzung zu 6 (…) Bereichen zentraler Leistungsdimensionen, die den unternehmerischen Alltag prägen.
     

  • Kompetenzevaluation
    Für die Analyse der individueller Fach-, Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen steht das FMSS-Instrument zur Verfügung. Diese Evaluation erfasst die genannten Kompetenzdimensionen und bildet damit eine wichtige Ausgangsbasis für die zielgerichtete Mitarbeiterentwicklung auf Kompetenzebene.

    Für die Erfassung der Führungskompetenzen greifen wir auf den Multifactor Leadership Questionnaire (kurz: MLQ) zurück. Beide Evaluationen, der MLQ und der FMSS ergeben so ein umfassendes Bild über die individuellen Kompetenzausprägungen der Teilnehmer.
     

  • Persönlichkeitsdiagnostik
    Will man eine umfassende Persönlichkeitsevaluation kommt der NEO FFI ins Spiel.
    Als state-of-the-art Evaluation für die Persönlichkeitsdiagnostik ist er der aufwändigste und umfassendste Ansatz, um Persönlichkeitsausprägungen zu erfassen.

 

Auf organisationaler Ebene erfassen wir Kultur- und Werteausprägungen auf Team und Unternehmensebene.
Die methodische Grundlage bildet dabei das Wertekreismodell von S.H. Schwartz (vgl. Erich H. Witte (2010): Sozialpsychologie und Werte oder die Originalquelle Schwartz, S. H. and W. Bilsky (1987): 'Toward a Universal Psychological Structure of Human Values'. Journal of Personality and Social Psychology, 53: 550-562).
Das Wertekreismodell bildet die wissenschaftlich fundierte Basis der Ableitung von Unternehmensidentität
und -werten.